Über die Anden nach Chile

Hallo meine Lieben liebenden....

Nach unserer Wein Tour in Mendoza sind wir über die Anden mit dem Bus ca. 10 Stunden ins chilenische Badeort "Viña del Mar" gefahren.
Mein Magen merkte schon das diese Route eher speziell war...


Es war so weit erträglich, das ich keine kleinen Tütchen füllen musste!
Sicherlich war es eine der schönsten Fahrten die wir auf unserer Reise erleben durften. Der Grenzübergang ist auf 3500 m.ü.m. umgeben Schneebedeckten Bergen und mit Blick auf den höchsten Berg in ganz Südamerika, den "Aconcagua" der 6992 Meter hoch ist!


Es war sehr atemberaubend diese Reise durch die Anden. Weniger atemberaubend, dafür nervenraubend war der Grenzübertritt nach Chile. Super mühsam mal wieder, fast 3 Stunden am Zoll für einen dummen Stempel!!!
Aber dass ist so hier in Chile, die sind genauer als die Schweizerr Uhr! Ebenso die Strassen sauberer als ich je ein weisses Hemd gesehen habe!
  Hier noch ein paar Bilder von der Fahrt...



Dann endlich gegen 16.00 Uhr sind wir in Viña del Mar angekommen. Jetzt nur noch mit dem Taxi zu unserem vorreservierten Hostel und ab in den Swimming - Pool dachten wir!
Unser Taxifahrer meinte darauf zu uns, seid ihr sicher das ihr dorthin wollt? Es sei am Ende auf einem Hügel glegenes Quartier, sehr weit für ans Meer und noch weiter bis ins Zentrum!
Super dachten wir! Nun wenigstens mal die Zimmer anschauen und noch mal nach dem Preis fragen...
Als uns dann der nette Hauseigentümer sagte das Zimmer sei pro Person 35 Dollar, war der Fall klar für uns! "Tschüss und weg" waren wir.....
Der nette Taxifahrer fragte uns ob es uns egal sei in einem alten Haus bei einer ca. 80 jährigen Oma zu hausen? Es sei nahe vom Zentrum, nahe zum Meer und günstig dazu auch noch!
Ohne gross zu überlegen willigten wir ein.
Eine wahrlich gute Idee stellte sich herraus...

Oma wartete schon auf uns und mit ihr 2 Hunde und 4 Katzen....
Das sei ein Haus für Studenten, ob uns das egal sei fragte sie noch. Klar wir brauchen nur ein Bett, Wasser zum Duschen und ein "Scheisshaus"...

Hier habe ich Oma beim pennen erwischt hahaha...
Dann hat sie mich beim fotografieren erwischt .....


Wir genossen die paar Tage hier und machten noch einen Tagesausflug nach Valparaiso, bekannt für seine alten Aufzüge den Berg hinauf...

Bilder von "Viña del Mar"

Auch hier ist bald Weihnachten...


Mal wieder einen schönen Sonnenuntergang...


Hier Impressionen von "Valparaiso"
(Valparaiso liegt 20min. von Viña del Mar entfernt)





Hier die besagten "Ascensores" (Aufzüge) der Stadt...





Tio Pepe und sein Papagei....eine Legende hier...


Nach 3 Tagen an am Meer gings dann wieder weiter in die Haupstadt von Chile "Santiago de Chile".
Wie es halt so ist für eine Grossstadt, sie hat alles zu bieten! Wir nutzten die Zeit um 2 Kolleginnen von uns zu besuchen die wir vor 2 Jahren kennengelernt hatten. Aber natürlich auch um die Stadt zu besichtigen (in 2 Tagen :-)
Zum Glück war es zu dieser Zeit als wir dort waren ziehmlich friedlich, die Santiago erlebte ja in jüngster Zeit schlimme Studenten Unruhen!
Im Gegensatz zu Buenos Aires fühlte ich mich zwar nicht ganz so wohl, aber es hat ebenfalls sehr schöne Orte zu besichtigen.
Einer davon ist sicher der "Cerro San Cristobal", der Berg ganz in der nähe zum Stadtzentrum wo man natürlich einen super Ausblick auf die Stadt hat...




Impressionen von der Stadt selber...



Diese Bilder sind von diesen kleinen Hügel in mitten der Stadt, ein perfekter Ort um von der ganzen Grossstadrummel für ein paar Stunden zu entfliehen...


Am Abend gingen wir noch eine echt leckere Pizza essen mit unserer Freundin Paulina welche wir im 2010 in Argentinien kennengelernt hatten.


"Pauli" und ihr Freund......(Namen vergessen...!)

Wir und "Pauli"

Es war ein sehr coller Abend mit ihnen und wir freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen.

Für uns wurde es dann Zeit, da wir am nächsten morgen eine 12 stündige Busfahrt nach "Valdivia" im Süden Chile's vor uns hatten.
Das ist so gleich das Stichwort für unseren nächsten Blog: "Der Süden Chile's oder Patagonien in Chile....

Also meine Lieben liebenden frohen 2. Advent!

Hasta luego y muchos saludos de Chile...

Marco y Patricia

 

Mendoza das Herz des Weines in Argentinein

"Losed mol use, was taped do durch de Schnee mit sim Schlitte, dä Marco wo goht in Medoza guete Wi go kippe!"
Prost, salut....auf Euch und eine frohe Adventszeit!

Ich weiss ihr habt noch immer keinen Schnee in der Schweiz, aber trotzdem naht die Adventszeit mit grossen Schritten auf uns zu. Für uns ist es dieses Jahr sehr speziell, wir sehen zwar ein paar dekorierte Christbäume, sonstige Dekos, aber nachvollziehen können wir es fast nicht!
Statt dessen gehen wir bei 33 Grad in kühle Weinkeller oder Bodegas in Mendoza auf Weindegustation!
Jemand muss ja den Wein für's Weihnachtsfest aussuchen hahaha!

Mendoza, eine eher kleinere Stadt, aber die Welt kennt diese Stadt. "Malbec", "Maipu".....hier dreht sich alles um Wein.
Bei mir dreht sich alles nach dem Wein hahaha!

"Am 20. März 1861 zerstörte ein Erdbeben die Stadt vollständig, so dass heute aus der Kolonialzeit nur noch die Ruinen der Kirche des Hl. Franziskus erhalten sind. Bei dem Beben mussten etwa 6.000 der 18.600 Einwohner, also rund ein Drittel der Bewohner, ihr Leben lassen. Zwei Jahre später wurde die Stadt erneut aufgebaut. Mendoza hatte am Ende des 19. Jahrhunderts eine Ackerbauschule, lebhaften Handel und 1882 wieder 18.200 Einwohner. " (Wikipedia)

Es ist sehr bemerkenswert, hier regnet es quasi das ganze Jahr über so gut wie nie, aber hier ist alles grün und und sehr fruchtbar. Das liegt daran das Mendoza ein rafiniertes Bewässerungssystem hat das seit über 500 Jahren funktioniert.
Beim ersten Besuch der Stadt empfindet man, dass es in den Strassen etwas Eigenartiges gibt und es dauert ein Weilchen, bis man draufkommt, was es ist:
Es sind die offenen Wasserkanäle. Diese wurden von den Stadtbewohnern angelegt, durchziehen die gesamte Stadt und dienen einerseits als Bewässerungssystem für die unzähligen Allee-Bäume von Mendoza und andererseits als 'Entsorgungssystem' für Regenwasser, das es ja nicht allzu oft gibt - aber wenn, dann aufgrund des semiariden Klimas von Mendoza, recht reichlich und vor allem plötzlich.
Mit diesen 'acequias' genannten Kanälen wird die Stadt Mendoza als echte Oase in der wüstenhaften Umgebung erhalten und betrieben.





Wer in Mendoza ist sollte natürlich eine Wein-Tour machen, es lohnt sich, ich spreche aus Erfahrung!
Ein ganzen Tag die besten Weine degustieren, herrlich Tapas zwischen durch und am Abend im Slalom wie die Schweizer Ski Nati zurück ins Hostel!

Hier Impressionen von unserer Wein-Tour in Maipu / Mendoza...

Eine der bekanntesten Bodegas in Argentinien und auch auf der Welt...

Hier lagert das "rote Gold" :-))

In gediegender Atmosphäre degustieren...


Auf zur nächsten Bodega....


Guter Tropfen mit herrlicher Aussicht...

Patty am klauen...


Dann gab es endlich Tapas.....


Dann ging es mit vollem Bauch auf den Heimweg....was gesungen wurde und wie bleibt unser Geheimniss!
Eines ist aber sicher, nach solch einem Tag sollte man nicht unbedingt den Weg zum nächsten Etappenziel über die Anden mit dem Bus nehmen...
:-)

Von Mendoza nach Chile über die Anden folgt...

Salut und frohen 1. Advent in die Schweiz...

Don Capo y Patty