Uruguay !

Hola Freunde der Sonne!

Wie lebt es sich im neuen Jahr in der Schweiz?
Wir sind eigentlich sehr gut ins neue Jahr gestartet. Es war eine sehr spezielle Zeit gewesen, Weihnachten und Silvester nicht im gewohnten Umfeld. Trotzdem haben wir es richtig krachen lassen mit unseren Freunden hier in Buenos Aires....

Gracias por los Amigos de Francia y Italia (Südtiriol).....Pauline, Pippo, Alain, Isan y Sergio buena onda!



Nach all den Festivitäten in Buenos Aires, wurde es für uns wieder Zeit weiter zu ziehen!
Isan unser Freund aus Schaffhausen zog es nach Lima in Peru.
Wir hatten das Bedürfniss ans Meer zu fahren und einwenig "bädele" und "sünnele".
Uruguay war unser Ziel!
Leider haben wir die Rechnung ohne die Reisenden aus Brasilien und Argentinien gemacht!

"Wir fahren dann mal los" war unser Motto. Aber nach diesem Motto ist das Reisen hier zu Ende.
Wir sind nun in der Hochsaison von Argentinien und Uruguay und Brasilien.
Das heisst, Preise  3x teurer als normal, ein Zimmer kostet nicht mehr 13$ US sondern zum Teil 50$ US.
Ebenfalls in Uruguay (Monte Suizo) bei einer CH-Familie die wir besuchen wollten war nichts zu holen!
Alles ausgebucht!

Da veschlägt es sogar Patty die Sprache ;-)



Wir nahmen dann Colonia del Sacramento als erstes Ziel ins Visier. Colonia del Sacramento liegt ca. 2 Stunden mit dem (Buquebus) Schnellschiff enfernt von Buenos Aires und 177 Km von Montevideo entfernt.
Hier spührten wir das erste mal so richtig was Hochsaison in Südamerica ist!
In einem Hostel bekamen wir noch knapp ein Bett in einem Dormitori (Mehrbettzimmer), ich mit 5 Frauen im Zimmer :-))

Colonia ist sehr klein und wir hatten nicht sehr viel Zeit eingeplant um dieses schmucke Städtchen an zusehen.
Also, wir liehen uns ein Moped (Roller)aus!
Hier noch ein ganz spezieller Dank an meine Mutter welche in wenigen Minuten uns unserer Fahrausweise per Mail zu gesandt hatte! Hut ab Mami "chasch gli zu Microsoft go schaffe" hahaha!

Das ist also Colonia del Sacramento (gehört zum UNESCO Weltkulturerbe) in Uruguay...









Patty und ihr Moped....






Und das wars auch schon von Colonia del Sacramento.
Wir nahmen am nächsten Morgen den Bus nach Montevideo um 13.00 Uhr und kamen dann ca. um 15.00 Uhr an dort.
Ich wusste dass uns hier wieder das gleiche Erwartet mit den Hostels, also gingen wir gleich von Anfang an in das nahe zum Terminal gelegene Hotel 3 Cruzes.
Hier checketen wir mal für 2 Nächte ein und wollten dann weiter ziehen....
Eigentlich reicht 2 Tage um Montevideo und seine historische Altstadt zu sehen.

Hier paar Impressionen....





Tor zur Altstadt...


Tim und seine Struppis....


Am Meer (ist aber immer noch der Rio de la Plata / Fluss)!!!



Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Stadion "Centenario"

"Das Estadio Centenario ist das größte Fußballstadion in Montevideo, der Hauptstadt Uruguays. Es war Spielstätte der Fußball-Weltmeisterschaft 1930.
Das Centenario wird von der uruguayischen Nationalmannschaft sowie den Klubs Nacional Montevideo und CA Peñarol benutzt. Der Name des Stadions wurde aufgrund der 100-Jahr-Feiern der Unabhängigkeit Uruguays gewählt. Es wurde am 18. Juli 1930 mit dem WM-Spiel Uruguay gegen Peru eröffnet (1:0), genau 100 Jahre nach Verabschiedung der ersten Verfassung Uruguays.

Das Stadion wurde vom Architekten Juan Antonio Scasso geplant. Baubeginn war am 21. Juli 1929. Die ursprüngliche Kapazität von etwa 100.000 Zuschauern musste inzwischen aus Sicherheitsgründen auf 76.000 reduziert werden.

Das Stadion war bis jetzt viermal Austragungsort der Copa América (1942, 1956, 1967, 1995), und in jedem Jahr gewann Uruguay den Titel des Südamerikameisters, ohne ein einziges Spiel im Centenario zu verlieren. Selbst Brasilien konnte bisher nur zwei von 20 Begegnungen in diesem Stadion für sich entscheiden. Auch im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 1930 gewann Uruguay gegen Argentinien mit 4:2 und sicherte sich damit den Titel des ersten Fußball-Weltmeisters. Die deutsche Fußballnationalmannschaft hat dagegen bei ihren beiden bisherigen Auftritten eine makellose Bilanz gegen Uruguay im Centenario. Am 8. Juni 1977 gewann das deutsche Team mit 2:0 und am 20. Dezember 1992 mit 4:1. Allerdings verlor Deutschland bei der Mundialito 1980/81 hier ihre beiden Spiele (1:2 gegen Argentinien und 1:4 gegen Brasilien).

Das Estadio Centenario wurde von der FIFA zum Weltfußballmuseum erklärt." (Quelle Wikipedia)


(Luftaufnahme 1930 / Wikipedia)






Wir hatten natürlich super Wetter hier in Montevideo. Jetzt sollte es doch noch möglich sein ein paar Tage ans Meer zu fahren....
"Ha denkste!!"
Unglaubliche 5 Stunden verbrachte ich am Mail schreiben und telefonieren um einen Platz zu finden.
Keine Chance!
Entweder nur Dormitoris welche aber bis 30$ pro Kopf kosteten, oder Hotel auch zu teuer ( bis unverschämte 500$ pro Nacht!
Für einmal gaben wir auf und kehrten nach einer Nacht länger in Montevideo zurück nach Buenos Aires.

Ja so erging es uns im eigentlich schönen Uruguay, nun ja, ein andermal ;-)

Wir werden jetzt noch hier die letzten Vorkehrungen treffen um unsere Reise zum Südpol ( Ushuaia ), welche am 16. Januar 2012 startet.
Das wir zu gleich unsere letzte Reise sein die wir unternehmen und dann ist so langsam Schluss.
Schluss mit Bolg schreiben, Schluss mit Reisen, Schluss Neues kennen zulernen...

Freude aber über die Rückkehr in die Schweiz....

Bis zum letzten Blog...
Adios

Marco und Patty

Die Wasserfälle von Iguazu

Hola amigos!

Wie geht es Euch so? Ich hoffe Ihr seid gut ins 2012 gerutscht.......wir sind es, feucht fröhlich wie sich's gehört.....

Es ist wieder an der Zeit für einen Blogeintrag, was gibt es schöneres als Bilder zum Start ins neue Jahr von den grössten Wasserfällen der Welt. Die Wasserfälle von IGUAZU!

Diese Wasserfälle gehören mittlerweile zu den neuen 7 Weltwunder.


Hier noch ein paar interessante Fakten dazu:

"Die Iguazú-Wasserfälle bestehen aus 20 größeren sowie 255 kleineren Wasserfällen auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern. Einige sind bis zu 82 Meter, der Großteil ist 64 Meter hoch. Die Wassermenge an den Fällen schwankt von 1500 m³/s bis über 7000 m³/s. Das umgangssprachlich Garganta del Diablo (spanisch) beziehungsweise Garganta do Diabo (portugiesisch) oder „Teufelsschlund“ genannte Wasserfallsystem ist eine U-förmige, 150 Meter breite und 700 Meter lange Schlucht. Da die meisten Fälle in Argentinien liegen, ist der größere Panoramablick von der brasilianischen Seite möglich. Die Fälle sind durch mehrere größere und kleinere Inseln voneinander getrennt. Über ungefähr 900 der 2700 Meter fließt kein Wasser. Die Fälle liegen sowohl im argentinischen Nationalpark Iguazú als auch im brasilianischen Nationalpark Iguaçu. Diese wurden 1984 (Argentinien) und 1986 (Brasilien) zum UNESCO-Welterbe ernannt.

Der Name Iguazú hat seinen Ursprung aus den guaranischen Wörtern y für Wasser und guasu für groß. Als erster Europäer entdeckte der spanische Conquistador Álvar Núñez Cabeza de Vaca die Fälle; einer auf der argentinischen Seite ist nach ihm benannt.

In der Nähe liegen die Städte Foz do Iguaçu im brasilianischen Bundesstaat Paraná und Puerto Iguazú in der argentinischen Provinz Misiones und der Stausee Itaipú." (Wikipedia)

Für mich war es schon das 3.mal dass ich dieses einzigartige Naturspektakel erleben durfte. Dazu kommt dass wir eine lustige Gruppe von 4 Personen waren die diese 4 tägige Tour zusammen unternahmen.
Ein Franzose, Isan, Patty und Ich......


Wir hatten ein super Angebot in einem Reisebüro in Buenos Aires erhalten, welches 3 Übernachtungen, Flug, 2 Tagesexkursionen enthielt!
Zum Glück hatte das Hotel einen Swimmingpool!
43 Grad und 95% Luftfeuchtigkeit als wir ankamen!
Nun Gut, wir sind ja mittlerweile harte Indianer und so meisterten wir auch dies bravurös.....viel Wasser und Bier hahaha.....

So aber jetzt ist Zeit für Bilder....





Es ist absolut atemberaubend wenn man diese Wassermassen sieht, vor allem, man hört schon von einem Kilometer weit das Grollen des Wassers....






Viele mögen sich jetzt fragen wie konnte so etwas entstehen?
Nun es gibt zwei Thesen die mir bekannt sind. Zum einen entstanden diese Wasserfälle als sich die Kontinenten voneinander trennten (Südamerika/Afrika) und zum andern beruht eine Sage der Urbevölkerung der Gurani :
"Der Mythos der Guarani erzählt die Wasserfälle als Werk des vor Eifersucht rasenden Gottes Mboi oder Boi.Der bösartige und rachsüchtige Gott in Form einer Riesenschlange verlangte jedes Jahr eine Jungfrau. Einmal floh die Auserwählte gemeinsam mit ihrem Geliebten mit dem Kanu flussabwärts. (M)Boi bemerkte dies jedoch und schlug voller Zorn eine Schlucht in das Flussbett. Die Seele des Mädchens blieb in einem Felsen am Fuße des Wasserfalles gefangen und von ihm für immer getrennt, ihr Geliebter verwandelte sich daraufhin in einen Baum am Ufer des Teufelsschlundes, wo er diesen Felsen im Auge behielt."

Dieses Naturspektakel ist auf jedenfall Top und wenn man bedenkt, das pro Sekunde 1`900`000 Liter Wasser da runter kommt! Unheimlich.....

Im diesem Naturreservat gibt es auch unzählige Tiere....

                                                      Freche vielfrässige Nasenbären...




Leguane...





Affen....






Sogar ein Tucan bekamen wir zu sehen...


Wenn man alle Wasserfälle sehen möchte, muss man auch auf die brasilianische Seite, denn dort hat man die beste Sicht auf die Vielzahl der Fälle auf der argentinischen Seite.
So waren wir sogar noch offiziell mit Stempel im Pass in Brasilien....










Hier ist man auch sehr nah an den Wasserfällen....




Kleines Video...


Nach diesen heissen, atemberaubenden Tagen hier in Iguazu, sind wir jetzt wieder in Buenos Aires bei angenehmen 31 Grad.

Unsere nächste Destination wird Uruguay sein.

Ich hoffe Ihr habt Spass an den Bildern und ich wünsche Euch von Herzen ein Glückliches 2012!

Marco & Patricia